Freitag, 21. Juli 2017

Susan Kaye Quinn - Free Souls; Gefährliche Träume (Mindjack Bd 3)

Wenn dein Verstand eine Waffe ist, musst du für Freiheit einen hohen Preis bezahlen.
Vier Monate sind vergangen, seit Kira ihr Zuhause verlassen hat, um sich Julians Jacker Freedom Alliance anzuschließen. Doch der Verlust ihres Freundes Raf hat ein Loch in ihrem Herzen hinterlassen. Sie füllt es mit Waffentraining, JFA-Patrouillen und einer besessenen Jagd auf FBI Agent Kestrel. Julians Sorgen um ihre Sicherheit und seine wiederholten Versuche, sie für seine revolutionären Internet-Chats zu gewinnen, schlägt sie dabei in die Luft. Als der Anti-Jacker Politiker Vellus Jackertown von der Nationalgarde umzingeln lässt, entdeckt Kira, dass an Julians Sorgen mehr dran ist, als sie dachte. Sie ist gezwungen eine Mission anzunehmen, die sie nicht will und die ihre letzte sein könnte: Ein Anschlag auf Senator Vellus, bevor er Julians Revolution und die Jacker, die sie zu lieben gelernt hat, auslöschen kann.

Ich hab dieses Buch abgebrochen, da ich es langweilig geschrieben finde. Es passiert leider irgendwie gar nichts, es kommt keinerlei Spannung auf und es wird viel zu viel diskutiert, sodass es schon knapp 50 Seiten braucht bevor Spannung aufgebaut wird. Die innerhalb weniger Sätze wieder abflaut. Schade eigentlich. Band 1 fand ich echt super. Die Protagonisten kommen einem auch nicht "echt" rüber, sondern bleiben Schattengestalten.

2 von 5 Sternen

Zu kaufen gibt es das eBook/Buch bei
https://www.amazon.de/Free-Souls-Gef%C3%A4hrliche-Tr%C3%A4ume-Mindjack-ebook/dp/B00S0KZA5W/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1500646085&sr=1-1&keywords=free+souls

Was ist der #FactFriday?
Der FactFriday wurde von der lieben Alli von Büchergeflüster ins Leben gerufen, jeden Freitag werden wir euch zu einem bestimmten Thema Fact's über uns erzählen, damit ihr etwas über uns erfahrt. Gerne dürft ihr dazu auch was erzählen. 


Bild von Pinterest
Jenny: Puh eigene Macken.. Schwer. Ich knacke sehr oft mit irgendwelchen Körperteilen, dass ist fast wie ein Zwang. Ich kann nie ohne Buch/Tolino, Handy, Schlüssel, Portemonnaie aus dem Haus gehen, da fehlt einfach was. Während ich im Gespräch eher passiv bin (ich hasse Smalltalk), bin ich online eher aktiv. Ich hab einfach nie eine Ahnung worüber ich mit wem reden soll. Ich kann keine Konfrontation entgegen wirken, ich fange da immer schnell an zu weinen. Nachts liege ich oft wach und führe Gespräche die ich im Leben nie führen würde. Wenn mir beim Fernsehen langweilig wird – Achtung jetzt wird’s eklig :D – säubere ich gerne dabei meine Ohrringe indem ich den Schmand da weg wische. Ich kann in der Öffentlichkeit nicht tanzen oder singen, nur wenn ich alleine bin oder mit jemanden den ich sehr mag. Mich bringt man eher zum weinen als zum lachen.




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Carmen: Eigene Macken 🤔. Bei dem Thema muss ich erst mal überlegen. Also eine Macke gibt es, worüber sich mein Freund immer lustig macht. Ich rieche oft an Dingen. Das sind Dinge wie Duschgel, Deo und auch Lebensmittel. Ich meine wenn ich jetzt z.B. ein Shampoo kaufe, muss ich mich doch vergewissern, dass es lecker riecht :D. Ich schnupper am essen, weil man ja nie weiß ob man nicht vergiftet wird. Mein Geschirr muss immer sauber sein, ich mag keine Wasserflecken. Dann habe ich zu viel Shampoo und Duschgel Zuhause aber ich denke das kennen manche Mädels 😂. Drogerien sind böse. Man kann es ja auch immer gebrauchen.




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Melanie: Ich bin mir nie sicher ob es Macken sind, es gehört aber zu meiner Persönlichkeit : Ich denke zu viel, will immer alle Eventualitäten abchecken. Das kommt oft als Negativ an, als Nörgelei. Aber ich mag es nun mal nicht, ein 'ich habs Dir gleich gesagt zu hören, das versuche ich immer zu vermeiden, wenn man schlechte Erfahrungen im Büro (Mobbing ) gemacht hat, sitzt das ganz tief. Ich liiiiiiiiiebe Pünktlichkeit sowohl bei mir als auch bei anderen. Es ist mir körperlich unangenehm zu spät zu kommen deswegen bin ich immer zu früh dran, mit dem Buch dabei bin ich die Ruhe selbst egal wie lange ich warten muss. Ich sitze im Wohnzimmer und fange auf einmal laut an zu singen😁. Ich kann NICHT singen😂😂. Ich rede immer mit meinem Hamster 😍. Ich fühle mich gut, wenn ich anderen eine Freude machen kann. Wenn ich noch meine Arbeit hätte würde ich jedem wichtigen Menschen einmal im Jahr ein Buch von der Wunschliste schenken.




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Susann: Eigene Macken? – Spontan fällt einem dazu ja meistens nichts ein.
Nach kurzem Überlegen fiel mir dann aber doch eine ein: Ich bin eine totale Labertasche. Leute die ich mag, kann ich totquatschen und das ohne Luft zu holen. Den Tick habe ich aber auch, wenn ich nervös bin. Dann rede ich auch verdammt viel und verhasple mich dabei auch noch ab und zu. Das ist mir dann wiederrum peinlich und ich werde noch nervöser. Ein Teufelskreis.
(In Gedanken bei den ganzen Menschen, denen ich schon auf den Nerv gegangen bin. Ich weiß, ich bin manchmal ein ganz schöner Quälgeist.)
Eine andere Macke von mir ist, dass ich Leute in Chats zuspammen kann. So viel wie ich rede, kann ich nämlich auch schreiben.

Es gibt aber eine Marotte, die bei mir am stärksten ausgeprägt ist. Auto fahren entspannt mich und Musik hören liebe ich genau so sehr, wie das Lesen. Das merkt man auch. Ich musste unbedingt eine Soundanlage in meinem Opel Corsa haben und drehe beim Fahren immer voll auf. Natürlich singe ich dann lautstark mit. Kennt ihr das Video mit dem Typen, der über Kopfhörer Musik hört, mitsingt und dann wird gezeigt, was die anderen so hören? – Jap, das bin ich, nur im Auto. 

Donnerstag, 20. Juli 2017

Victoria Quinn - Schwarzer Obsidian

5 von 5 🌟 Sex direkt ohne Umwege. BDSM oder doch Liebe? Findet es heraus. 

Ich stand an der Bar und wartete auf einen Freund, als es passierte.
Als sich mein Leben für immer veränderte.
Die Frau, die ich mein ganzes Leben lang gesucht hatte, kam hinein. Wunderschön.
Perfekt. Makellos.
Ich wusste, dass ich sie haben musste.
Und am Ende der Nacht würde ich sie haben.
Meine nächste Sub.

Calloway Owens und Rome Moretti so verschieden sie sind soviel ähneln sie sich. 
Calloway oder kurz Cal ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, tagsüber engagiert er sich für Hilfsbedürftige und gewinnt auch regelmäßig Preise. Er sieht umwerfend aus strotzt vor Stärke und Selbstbewusstsein.  Er hat eunendlich Bruder Jackson sie ähneln sich sehr. Nachts ist er ein DOM und hat seine eigene SUB seit einem Jahr ist dies Isabelle, und er ist treu zudem gehört ihm die RUINE. Isabelle tut alles was er will. ALLES.

Auf der anderen Seite ist Rome, sie ist taff und attraktiv. Sie leitet auch eine soziale Einrichtung und zwar FOR ALL.   Sie hat eine schwere Vergangenheit und Kindheit. Sie hasst Männer die rumvögeln, wenn zu Hause eine Frau ist. Sie hat einen "Bruder".

Natürlich treffen beide aufeinander und zwar in einer stinknormalen Bar. Er will einen Geschäftskontakt treffen. Und Rome ist mit ihrer Freundin da, die gerade eine heftige Trennung hinter sich hat, und sich ablenken will. Aber sie sieht ihren Ex an der Bar gleich neben Cal. Der bereits ein Auge auf die Kurvenreiche Rome und ihre Anmut geworfen hat. Nun stürmt Rome ausser sich auf den Ex zu, verwechselt ihn aber mit Cal. Sie brüllt ihn an und dann schlägt sie ihn dreimal ordenTouch auf die Wange bis diese glüht. Dann wird sie von ihrer Freundin gebremst, die klarstellt, das Rome gerade den falschen geohrfeigt hat. 

Ich konnte mir bildlich ihr zerknirschtes Gesicht vorstellen 😃.  Cal war einfach nur hart und hin und weg von ihrer Ausstrahlung und Kraft!
Es war ihm klar: Er wollte sie unter sich.

Sie sagte ihm ihren Namen, und er setzte jemanden an, alles über sie rauszubekommen.

Am nächsten Abend servierte er seine SUB ab. Was der gar nicht passt.

Ein paar Tage später findet eine Benefiz Veranstaltung statt wo Rome den Preis diesmal bekommt überreicht von Cal.

Die erotische Spannung zwischen den beiden ist greifbar. Und sein Verlangen steigert sich immer mehr; er will sie zu seiner SUB machen, sie soll allein ihm gehören. 

Die beiden kommen sich immer näher, aber Rome besteht auf vier Wochen ohne Sex, fummeln und alles andere ist okay. Und Cal platzt fast. 

Aber das Geheimnis um Rome ist für ihn mehr als interessant und was ist das für ein Gefühl in ihm.
Ist der knallharte DOM Cal etwa doch zu Liebe fähig?
Stellt ihn Isabelle vor verschmähter "Liebe" vor seinen Geschäftsleuten los als Leiter der Ruine?
 

Erfahrt es selbst in dem ersten Deutschsprachigen Roman von Victoria Quinn. 
Ich durfte dieses Werk vorab lesen, meine Meinung ist davon unabhängig. 

Zu kaufen gibt es das Buch hier:

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

AI: Lucy Stern

#Autoreninterview

mit Lucy Stern


Steckbrief:

Name: Lucy Stern
Wohnort: In der Nähe von Hannover
Lieblingsbuch: Das gibt’s nicht.
Lieblingsfilm: Leider kann ich damit auch nicht dienen, ich untreues Ding :D
Lieblingsessen: Siehe oben. Wenn ich etwas mag, überfresse ich mich daran einfach immer wieder.
Lieblingsfarbe: Derzeit Lila … aber … siehe oben. Das kann sich schnell ändern ;)
Lieblingsgeruch: Alles, was fruchtig ist
Lieblingsurlaubsort: Singapur *-*
Hobbys: Ihr seid ja schnuckelig … :D Schreiben natürlich


Interview:


Woher bekommst Du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

  • Hm, meist kommen sie einfach so. Und immer dann, wenn ich sie nicht gebrauchen kann, weil ich gerade noch 100 andere Sachen habe. Die Storylines für meine Reihen entwickeln sich ganz von allein. Meist auch erst beim Schreiben. Mir geht es da wie einem Leser. Ich setze mich allerdings an die Tastatur und nicht ans gedruckte Buch. Dafür überlasse ich dann meinem Kopfkino die Arbeit, während ich selbst gespannt verfolge, was sich nun wieder ereignet. Grob weiß ich es natürlich, aber wie gewisse Szenen dann im Detail aussehen, ist immer eine Überraschung.


Wie lange brauchst Du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen?

  • Früher 1-2 Monate. Aber da war ich auch „nur“ Autorin. Jetzt bin ich darüber hinaus Verlegerin, sodass es 3-4 Monate geworden sind, da 80% meiner Zeit in den Verlag gehen.


In welchen Genre finden wir Dich?

  • Liebesromane.


Wann kommt Dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten?

  • Das kann ich nicht sagen. Nach der Sommerpause auf jeden Fall. Ob es nun ein weiterer Twin Love Teil oder der dritte Teil meiner Bad Boys by the Bay Reihe wird, muss sich noch zeigen. :)


Welche Bücher liegen schon von Dir vor? Die man Wo? Kaufen kann?

  • Ähm, laut Amazon sind das vierzehn Bücher. ;) Ich bin unter anderem für die Twin Love Reihe, die Devil Reihe und die Bad Boys by the Bay Reihe verantwortlich. Aber alle möchte ich hier nicht aufzählen. Zu finden sind sie auf Amazon oder als signierte Print Ausgabe in dem Written Dreams Verlagsshop, wo ich meine eigene, kleine Ecke habe. <3


Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

  • Da ich dort auch viel für den Verlag mache, stehen meist bunt bedruckte Aktenordner herum. Gemütlichkeit am Arbeitsplatz ist mir nicht sooo wichtig. Ich war nie so ein girly Girl, das ihren Schreibtisch dekoriert hat. Meiner sah immer aus wie die meiner männlichen Kollegen mit einem Hauch von Chaos. :D Gemütlich ist mein Arbeitszimmer dafür dennoch. Couch, viele Bilder / Cover an der Wand und einige süße Dinge, die Leser mir geschickt haben. Aber mein Schreibtisch selbst ist ein Arbeitsplatz. Da stört mich Deko nur und nimmt Platz weg.


Kann man signierte Bücher von Dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo?
  • Ja, kann man. Alles in meinem Bereich vom Written Dreams Verlagsshop erhältlich.


Wolltest du als Kind schon Autor/in werden oder was war damals deine Berufswahl?

  • Himmel, nein. Ich habe mich bis vor vier Jahren für hoffnungslos unkreativ gehalten und mich immer gewundert, warum mein Kopfkino so aktiv ist. Es hat ca. ein Jahr ab Schreibbeginn gedauert, bis es nicht mehr so übermäßig aktiv war. Begonnen habe ich nur aus der Not heraus, nämlich auf einer Dienstreise, wo bis auf das Hotel nichts weiter war. Einmal Autorin zu sein, wäre mir als Kind im Traum nicht eingefallen.


Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner Bücher zu verfilmen welche Schauspieler kämen dafür in frage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von Dir im Kino sehen?

  • Keines davon. Ich kenne nur eine Verfilmung, die an das Buch heran kam. Bei allem anderen haben die Filme gegenüber der Bücher keine Chance. Ich bin kein Buchverfilmungsfan. 


Wann und wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da ein bestimmte Vorgehensweise/ Rituale oder fliegen die Dir so zu?

  • Unter der Dusche, beim Unterhalten mit Freunden, beim Schreiben … ich erzwinge nichts und ich plotte meine Storys auch nicht von A bis Z durch. Jeder Autor muss seinen Weg finden, und alles durchzuorganisieren ist nicht mein Weg. Da blockiere ich. Für Ideen brauche ich mein geordnetes Chaos, womit aber nicht viele Autoren etwas anfangen können. Manchmal beginne ich mit dem Ende eines Buchs und bekomme gleich schon Ideen für andere Bücher. Manchmal mittendrin. Ab und an bekomme ich es auch hin, mal 4 Kapitel chronologisch zu schreiben.


Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an?

  • Die wenigsten meiner männlichen Protas sprechen mich persönlich als Bookboyfriend an. Ich mag sie, keine Frage, aber sich verlieben? Hmmm. Es gäbe da erst seit einem Jahr ein paar, die ich gerne daten würde :D . Da kämen derzeit aber nur meine Bad Boys aus San Francisco in Frage (und da würde ich dann natürlich Dante, meinen Priester, nehmen).


Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher?
  • Da muss ich differenzieren. Privat lese ich eher Thriller. Aber ich lese schon seit über einem Jahr nicht mehr privat, weil mir der Kopf und die Zeit dafür fehlen. Was ich lese, ist immer irgendwie mit meiner Arbeit verbunden, was aber nicht negativ ist. Daher lese ich dann doch nur „mein“ Genre. Alles, was beim Written Dreams Verlag veröffentlicht wird, lese ich vor der Veröffentlichung und fast alles entspricht auch meinem persönlichen Geschmack, was diese Arbeit zu einem absoluten Traum macht. Aber ich finde es befremdlich, wenn etwas unter meinem ureigenen Label erscheint und ich keinen Schimmer habe, worum es in dem Buch geht und nie eine Zeile daraus gelesen habe.


Was war das letzte Buch welches Du selbst gelesen hast?
  • Don’t Wanna Love You von Ruby Recked (erscheint am 9.7.). Meine erste „Stiefbruder / Stiefschwester“ Geschichte, die ich sehr, sehr gern gelesen habe. Sonst habe ich erst wieder in die neue Reihe von Megan Carpenter reingelesen (kommt noch) oder den 2. Teil „Between Victory and Death“ von Chloe Jackson.


Hast Du eine/n Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R?
  • Puh, Liebling nicht zwangsläufig, aber durch unsere enge Freundschaft nerve ich Isabelle Richter immer, dass ich auf kaltem Entzug bin und Lesenachschub brauche. :) Auch Werke von Kimmy Reeve oder Megan Carpenter verschlinge ich, ebenso wie die von Kim Valentine oder Chloe Jackson. Da kommen aber ständig welche hinzu, die Liste ist also lebend und wächst ständig.


Wenn du auf eine einsamen Insel auswandern müsstest welche 3 Dinge würdest du mit nehmen? Es gibt kein Strom!!!! Aber eine Monatliche Lieferung!!!

  • Ganz ehrlich? Inseln wären mein Todesurteil, da kann ich auch 10 Sachen mitnehmen und würde durchdrehen, ganz egal was es wäre. Mich würden auch keine 10 Pferde auf die Malediven bekommen. Allein die Aussage, dass man um manche Inseln in einer Stunde gelaufen ist, macht mich schon krank. Absoluter Albtraum. :D


Welche Ratschläge kannst du „jungen“ Autoren mit auf den Weg geben?

  • Seid ausdauernd und vor allem kritikfähig. Ohne diese Eigenschaften wird es schwer. Mittlerweile habe ich viele Rohskripte von Debütautoren gesehen und die Anfängerfehler gleichen sich sehr, sehr oft. Das bedeutet, dass man seinen Debütroman 3-4 Mal überarbeiten muss. Das erste Mal, um die ganzen Fehler auszumerzen, das zweite Mal, um die Plot- und Charakterschwächen im Skript zu eliminieren. Und zu guter Letzt noch ein normales Lektorat. Seid nicht so blauäugig und glaubt, dass man es auch ohne Lektorat machen kann, weil „meine Freundinnen das toll finden und die total kritisch sind“. Eure Freundinnen brauchen nicht nur die Fähigkeit, Kritik zu üben, sondern vor allem die Fähigkeit, Schwächen als solche zu erkennen und da hapert es sogar derzeit bei so manchem Lektor. Wie oft sitzt man als Autor an einer Szene und denkt sich „Irgendwas passt hier nicht. Es gefällt mir nicht 100%ig, aber ich kann nicht greifen, woran genau das liegt.“. Was man braucht ist jemand, der den Finger exakt in diese Wunde legt und das Ganze greifbar macht. Ein Debüt kostet Zeit und Nerven, aber ihr legt den Grundstein für spätere Werke, denn wenn ihr euch verbbessert, passieren euch diese Fehler nie wieder und das nächste Skript wird schon weniger arbeitsintensiv. ;) Aber vor allem: Finde deinen eigenen Weg. Tipps und Tricks, die bei einem Autor, den du vielleicht sehr gern liest, funktionieren, können bei dir fehlschlagen, ohne dass du etwas „falsch“ machst. Dann ist es nun mal nicht deine Methode. Die zu finden kann dauern. Das ist okay. :)


Vielen Dank für dieses tolle Interview!


Falls ihr gerne was von ihr lesen wollt:
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2/260-3166985-8772036?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Lucy+Stern

Carl Wilckens - 13: Das Tagebuch

5 von 5 🌟 spannend von der ersten bis zur letzten Seite 

Godric End, Symbolfigur des Bürgerkriegs in Dustrien, ist in Gefangenschaft geraten. Für eine Zigarette pro Tag erzählt er den Insassen von Zellenblock 13 seine Geschichte: Ich war elf, als ich zum ersten Mal tötete. Meine Jugend verbrachte ich in einer Drogenhölle ohne Sonnenlicht. Mein einziger Freund war der Hunger. Worte wie Freundschaft, Vertrauen oder Hoffnung bedeuten mir nichts. Das Leben eines Menschen ist für mich nicht mehr wert als das einer Ratte. Ich kann euch töten, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich bin mehr Bestie denn Mann und ich giere nach einer Droge namens Perl. Trotzdem nennt man mich einen Helden. Ihr habt von mir gehört, von Godric End, dem Freiheitskämpfer. Aber die Wahrheit über mich kennt ihr nicht. Sie ist ein scheues und manchmal hässliches Tier. Ihr sollt meine Geschichte hören. Die Geschichte von meinem Dasein im Rumpf der Swimming Island, von meiner Zeit als Auftragsmörder und von meiner ersten Liebe. Von der Suche nach meiner Schwester und dem Untergang der Welt.

Ich habe erst nur die sogenannte Rückseite des Buches gelesen und war keineswegs überzeugt, aber ich habe gelernt nicht immer auf den ersten Blick zu urteilen,  denn ich glaube,  das zeichnet einen Blogger aus. Und ich bin froh, das ich mich nicht habe abschrecken lassen.  Denn das Buch überzeugt. Es ist sehr fesselnd und spannend, und irgendwie ganz anders als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe.

Anbei ein kleiner Aussagekräftiger Auszug:
GODRIC END 
Wahnsinn, Scharfsinn und Skrupellosigkeit. 
Dies sind die drei Dinge, die einen Menschen gefährlich machen. Nicht seine Stärke oder seine Waffen. Ein Muskelpaket mit einem Revolver in jeder Hand ist harmlos, wenn er zögert, dumm oder berechenbar ist. 
Ich bin schon immer klug gewesen. Mein Gewissen hatte der Unterrumpf verschlungen. Und mein Verstand sollte bald folgen. Ich war nur ein Kind, aber ich entwickelte mich bald zum Schrecken des Unterrumpfes. Zum Tod aus den Schatten. 
Meinen zweiten Mord beging ich an Olli. Er starb nicht durch meine Hand, aber durch meine List. Als ich den Weg zum Batteriedeck zurückverfolgt hatte, war ich beinahe ein zweites Mal in jenen Stolperdraht gelaufen, der eine tödliche Klinge aus der Wand klappen ließ. Jemand hatte die Falle wieder scharf gestellt. 
Nun trug ich den Siegelring und betrat den Hauptgang, auf dem der Pelz lebte. Ich wusste, wenn ich leise war, würde ich das Biest nicht anlocken. Ich wusste außerdem, dass unweigerlich jemand auf mich aufmerksam würde, wenn ich mich hier aufhielt. Viele Süchtige lauerten hier, um die Leichen zu plündern, die der Pelz zurückließ. Wenn jemand den Ring an meiner Hand sähe, würde er versuchen, ihn zu stehlen. 
Dann wollte ich ihn in den Gang lotsen, in dem der Stolperdraht gespannt war. Es war Zufall, dass ausgerechnet Olli den Köder schluckte. Dieses Mal vergeudete er keine Zeit mit dem Versuch, mich zu sich zu locken. Wortlos sprang er auf den Gang und stürmte auf mich los. Für einen Moment war ich vor Schreck wie erstarrt. Olli lief schnell und doch leise. Er hatte den Pelz nicht vergessen, war geistesgegenwärtig, nicht zugedröhnt. 
Ich wandte mich um und folgte dem gekrümmten Verlauf des Hauptganges zurück, so schnell mich meine Beine trugen. Meine Schritte klangen beunruhigend laut auf dem metallenen Boden. Mein Herz hämmerte. Ich rechnete jeden Augenblick damit, die stampfenden Schritte des Bären zu hören. Wo war diese Abzweigung, die mich aus dem Hauptgang und direkt zum Stolperdraht führte? Dort! Ich bog nach links ab und rannte weiter, Olli mir dicht auf den Fersen. Nun, da keine Gefahr mehr durch den Pelz bestand, schickte der Perlsüchtige Flüche voraus. 
„Bleib stehen, du Missgeburt! Gib mir den Ring, dann wird dir nichts geschehen.“ 
Dass er log, war offensichtlich. Olli hatte nur aus einem Grund überlebt, nämlich weil er die wichtigste Regel dieses Ortes befolgte: Töten oder getötet werden. Ich passierte eine Kreuzung und sprang mit einem weiten Satz über den Stolperdraht hinweg. Und wenn er die Falle kennt?, schoss es mir durch den Kopf. Warum hatte ich nicht eher daran gedacht? Vielleicht war Olli ja derjenige, der sie scharf gestellt hatte. 
PENG! Ein ekelhaft matschiges Geräusch ertönte, als die Klinge Olli in zwei Hälften schnitt. Ich blieb stehen und wandte mich schweratmend um. Da lag er, den Leib knapp unterhalb der Brust durchtrennt. Bunte Schlangen wanden sich aus seiner unteren Hälfte, während er mich aus großen irislosen Augen anstarrte. 
„Du … du …“ 
Ich trat vor ihn und fing an, die Taschen von Hose und Mantel zu durchstöbern. Ich fand einige nützliche Dinge, aber das mit Abstand Wertvollste war eine fast volle Streichholzschachtel und ein kleines Aluminiumkästchen mit Zigaretten. 
„Du …“ 
Ich sah die Wut in Ollis sterbendem Blick, als ich seinen Besitz an mich nahm. Ein letztes Mal, bevor das Ich meiner Kindheit einer neuen, gnadenlosen Persönlichkeit wich, verließ ich meinen Körper und beobachtete mich selbst. Ich öffnete die Aluminiumschachtel und nahm eine der Zigaretten heraus. Ich zündete sie mit einem Streichholz an und zog daran. Der Rauch biss mir in die Lungen, und ich hustete. Der zweite Zug ging schon besser. Ich ging in die Hocke und blies Olli den Rauch in die weit geöffneten, leeren Augen. 
Ich werde euch die Einzelheiten der weiteren Gräueltaten ersparen. Es sei nur so viel gesagt, dass es viele waren. Der Unterrumpf lehrte mich, einem Menschenleben nicht mehr Wert beizumessen als dem einer Ratte. Jeder Mord, den ich beging, machte mich stärker, machte mich reicher und … ließ eine immer größere Leere in meinem Innern zurück. Ich vergaß, was es bedeutete, ein Gewissen zu haben. Furcht wurde zu einem Wort, das ich nicht mehr verstand. 
Bald verließ ich die Konstruktionsschächte und erkundete weitere Teile des Rumpfes. Natürlich versuchte ich, weiter nach oben zu gelangen in der Hoffnung, Sonnenlicht auf meiner blassen Haut zu spüren. Doch je näher man dem Deck kam, desto schwerer wurde ein Durchkommen. Man traf auf viele verschlossene Türen und bewachte Durchgänge. Zudem nahmen die Süchtigen, die auf den höheren Ebenen lebten, weniger Perl zu sich. Mit anderen Worten: Sie waren meist nicht zugedröhnt, litten unter Entzugserscheinungen und waren daher ernstzunehmende Gegner. Hingegen: Je weiter man nach unten in den Rumpf vordrang, desto zwielichtiger wurden die Bewohner. 
Auf den unteren Ebenen drückte einem die Stille des Ozeans auf die Trommelfelle. Stetes Tropfen hallte durch die Gänge, dann und wann unterbrochen vom stählernen Stöhnen des Schiffes. An vielen Stellen sammelte sich Wasser. Bewuchs, der mancherorts lumineszierend leuchtete, bedeckte Boden, Decke und Wände. 
Bei einem meiner seltenen Erkundungsgänge in diesem Teil des Rumpfes traf ich auf den wohl am schlimmsten zugerichteten Perlsüchtigen, der mir je begegnet ist. Das Merkwürdige am Perl ist, dass es die Menschen zwar langsam zu töten scheint, aber wohl nie zum Ende kommt. Der Mann war nackt. Haut, Haar und Augen weiß wie Schnee… nur seine Pupillen waren schwarz. Seine Haut spannte sich straff über sein Skelett und so erinnerte er mehr an eine wandelnde Leiche denn an einen lebenden Menschen. Er stand bloß da in einer Grotte und starrte an die Wand. Ich musterte ihn eine Zeit lang. Dann schnitt ich ihm die Kehle durch. 
Vielleicht habt ihr geglaubt, dass für jemanden wie ihn die Regel Töten oder getötet werden nicht gilt. Aber gerade Perlsüchtige werden, sobald die ersten Entzugserscheinungen eintreten, sehr vital, einfallsreich und unberechenbar. Ich...

Das zeigt ein bissel das Leben, in welchemGodric End gezwungen wurde. Töten oder getötet werden, eine Grenze hat Godric aber nie überschritten.  Kannibalismus,  er leckte Rost von den Rohren oder ass verschimmeltes Brot aber wirklich nie, niemals Menschenfleisch.

Als Godric gefangen und eingesperrt wird, huldigen ihm bei seinem Namen die Mithäftlinge. Er macht ihnen aber schnell klar, das er alles andere als der mutige Held ist, den alle in ihm sehen wollen. Für eine Kippe am Tag will er seine Geschichte,  die ihn dahin geführt hat, erzählen.

End berichtet von seiner Zeit auf der Swimming Island, einem gigantischen Piratenschiff, mit gefürchtetem Kapitän und bösartiger Mannschaft. Hier erhält er ein Tagebuch von einem jungen Mann, der Ends verlorene Schwester kennt. Er wirkt bei seiner eigenen Erzählung mehr als Tier und Bestie, denn als Mensch.  Er wurde immer geschickter im Bereich andere zu meucheln.

Diese ganzen Handlungsstränge sind toll miteinander verwoben, obwohl doch jeder Part an sich eine eigene Storyline hat. Aber da muss man Carl Wilckens loben für diese geniale Zusammenführung.

Zu Beginn ist man eigentlich ausschließlich auf Godric End fixiert, das auch so vom Autor beabsichtigt wurde, nach und nach Erscheinen - fast wie aus Nebeln weitere Gestalten die geschickt in den Vordergrund rücken. Wie zum Beispiel über das Tagebuch seine Schwester und William dem Verfasser der Zeilen des Tagebuchs. Das ganz führt dazu, das man WISSEN MUSS wie alles zusammenhängt. 
 
Trotzdem werden bei den Parts von Emily regelrechte Bilder mit Worten gemalt. Und die es unheimlich interessant machen.

Der Schreibstil des Autors ist einfach fesselnd und mitreißend und zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig.  Die Sätze sind jurz und knapp und nur selten ausschweifend. Es hat alles etwas tiefsinniges, so als müssten diese Sätze so und nicht anders zusammensetzen.




Carl Wilckens Sprache hat mich an dem Buch vermutlich am meisten begeistert. Sie ist authentisch und mitreißend. Trotz kurzer, überschaubarer Sätze klingt fast alles tiefgründig und stellenweise fast poetisch, ohne dabei aber zu hochtrabend oder zu gewollt zu wirken. Vielleicht ist es vielfach auch die Schlichtheit und die Unaufgeregtheit der Sprache, die alles für mich so aufregend gemacht hat. Auf jeden Fall entstanden in meinem Kopf von der ersten Seite an durchgehend Bilder. Der Autor schafft es Beschreibungen und Atmosphären punktgenau rüberzubringen und alles absolut verständlich und nachvollziehbar zu vermitteln.

Die Figur des Godric End ist sehr gut gezeichnet, er besitzt viele Facetten und ist in meinen Augenein richtiger Antiheld. 
 
Ein wirklich aussergewöhnliches Werk, was ich so zuvor noch nie gelesen habe. 

Eine glasklare Leseempfehlung! Hoffentlich hören wir von dem Autor noch viel mehr in diesem Schreibstil!
 
Obwohl mir das Buch zu Rezensionstecken zur Verfügung gestellt wurde, hat dies keinerlei Einfluss auf diese Bewertung.  Denn das Buch hat es einfach verdient, in voller Inbrunst gelobt zu werden.

Erschienen ist das Buch im Abacus Verlag,  wo es das Buch auch zu Kaufen gibt, oder auch hier:

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B06XKQFRVZ/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1500047777&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=13+das+tagebuch&dpPl=1&dpID=51LjI-XRj7L&ref=plSrch

Dienstag, 18. Juli 2017

Marah Woolf - Federleicht – wie Nebel im Wind



Hallo ihr Lieben,

bevor ich starte, möchte mich noch kurz vorstellen:
Ich heiße Susann, bin 22 Jahre alt und komme aus Sachsen. In meiner Freizeit fotografiere ich die Natur und lese sehr gern.
Deshalb wollte ich auch ab und zu mal ein Buch rezensieren. Die Mädels von Our Favorite-Books waren so nett und haben mich als Gastrezensentin bei sich aufgenommen. 
Das ist übrigens meine erste Rezension, die ich veröffentliche.


Gastrezension von Susann zu Federleicht – wie Nebel im Wind von Marah Woolf

Erscheinungstermin: 17.05.2017
Seiteanzahl: 360
Band 5 der 7-teiligen Saga
Erhältlich als ebook und Taschenbuch

Der Klappentext: (Ich habe ihn ein bisschen angepasst, da dieser einen wichtigen Spoiler für Band 4 enthält.)

„Eliza ist zurück aus dem Haus der Wünsche und am Boden zerstört. […] Cassian wendet sich endgültig von ihr ab. Für ihn gibt es nur noch eine Möglichkeit, sein Augenlicht zurückzugewinnen und dafür muss er Opal heiraten.
Eliza steht nun vor der Aufgabe, das Siegel des Beliozar in Sicherheit zu bringen. Doch die Magier gewinnen immer mehr an Macht und Damian de Winter lässt nichts unversucht, um das Siegel in die Hände zu bekommen. Auch dieses Mal muss Eliza auf die Hilfe ihrer Freunde vertrauen und endlich erfährt sie, warum ausgerechnet sie mit der Magischen Welt verbunden ist.“

Wieder einmal verzauberte mich Marah mit ihrem Schreibstil und ihren Geschichten aus der magischen Welt.
Die Geschichte knüpft nahtlos an Band 4 an, welcher mit der Befreiung aus dem Haus der Wünsche endet.  Da Eliza nun die Beschützerin des Siegels von Beliozar ist, bleibt sie vorerst in Avallach, der Schule für alle magischen Wesen. Dort muss sie sich zu Recht finden und ertragen, wie Opal sich an Cassian ranschmeißt. Cassian ist mal wieder der Eisklotz in Person, aber das sind wir ja schon gewöhnt. Wieder leidet man mit der armen Eliza, die vor lauter Liebeskummer kaum etwas essen mag, aber versucht, sich nichts anmerken zu lassen.
Während sie sich den Kopf über diesen stolzen Elfen zerbricht, stolpert sie in ihr nächstes gefährliches Abenteuer, denn das Böse schläft nicht und versucht alles, um das Siegel in die Hände zu bekommen.

Band 4 ist mein Lieblingsband der Reihe. Deshalb habe ich dem fünften regelrecht entgegen gefiebert.
Was ich an Marah liebe, sind die Gedichte zu Beginn ihrer Bücher. Die Federleicht Saga wird in jedem Buch mit diesem schönen Gedicht eingeleitet:

„Schnee sinkt zur Erde federleicht,
ein Ort durch die Kugel dem anderen weicht.

Uhr die Zeit verstummen lässt.
Vergangenes – es wird zum Fest.

Flöte jeden Wunsch erfüllt,
Unglück sich in Schweigen hüllt.

Spiegel nichts vor dir verbirgt,
Lüge keinen Zauber wirkt.

Zauberkraft in der Feder sitzt,
nützt nur dem, der sie besitzt.

Ring dich jederzeit versteckt,
bestimme selbst, wer dich entdeckt.

Schlüssel immer dich beschützt,
wenn vorsichtig du ihn benützt.“
Was es damit auf sich hat, solltet ihr besser selbst herausfinden ;)

Eliza fand ich zu Anfang (Band 1) noch ein bisschen anstrengend und unreif, aber im Laufe der Geschichte spürt man, wie sie mit ihren Aufgaben wächst. Ich rechne es ihr jedes Mal aufs Neue hoch an, dass sie Cassians Launen erträgt. An manchen Stellen hätte ich ihm schon längst den Hals umgedreht. Allerdings ist er dann wieder so süß, dass man absolut nachvollziehen kann, warum Eliza ihn so sehr liebt und förmlich dahin schmilzt.
Marah beschreibt ihre Charaktere so genau, dass man zu jedem ein Bild im Kopf hat und sagen kann „Das ist ja mal wieder typisch für…“

Die Geschichte hat nicht ein bisschen an Reiz verloren. Im Gegenteil. Von Band zu Band wurden die Cliffhanger für mich unerträglicher.  Jetzt, wo die letzten Seiten hinter mir liegen, weiß ich nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll. Ich vermisse sie alle jetzt schon und  kann es kaum bis zur Veröffentlichung von Band 6 abwarten. Leider wird das erst im Dezember sein.
Toll finde ich, dass die Reihe mit ihrem Vorgänger, der MondLicht-Saga, eng verbunden ist. So trifft man den einen oder anderen aus „früheren Zeiten“ wieder.  (Es ist nicht zwingend notwendig, die MondLicht-Saga vorher zu lesen. Ich empfehle es aber.)
Deshalb gebe ich Band 5 (und somit natürlich auch den restlichen Bänden) 5 von 5 Sternen.

Hiermit oute ich mich als totaler Marah-Fan und warte sehnsüchtig auf Band 6 „Wie der Kuss einer Fee“.

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