Freitag, 6. Januar 2017

Moe Teratos - Dort unten stirbst du

Rezension von Melanie zu "Dort unten stirbst du" von Moe Teratos

5 von 5 🌟

Klappentext

Brutal/ Brutaler/Moe Teratos. Nach einigen BĂŒchern von der Autorin, in die ich reingelesen habe nun das Erste eigene

Sehr brutal und blutig. Genau das was ich gerne lese. War eine Top Leseempfehlung von Amazon, und nicht bereut.

Zwei Menschen, die keine Gemeinsamkeiten haben und verschiedener nicht sein könnten, werden durch das Schicksal zusammengefĂŒhrt. Die eine ist Jana Heinkamp, die mit ihrer Schwester Polly in der elterlichen Konditorei arbeitet und sich mehr und mehr verdrĂ€ngt fĂŒhlt. Der andere ist ein EinzelgĂ€nger. Er weiß nicht, wer seine Eltern sind, und hat die schlimmen Erlebnisse seiner Kindheit nie verarbeitet. Aber er ist gar nicht so allein, wie es auf den ersten Blick scheint. In seinem Keller bewahrt er Frauen auf, zehn an der Zahl, und nicht alle von ihnen sind am Leben … „Dort unten stirbst du!“ ist ein intensiver, grausamer und gnadenlos schneller Horrortrip, der die schlimmsten AlbtrĂ€ume wahr werden lĂ€sst. ACHTUNG: EnthĂ€lt Szenen mit expliziten Gewaltdarstellungen! Nichts fĂŒr schwache Nerven!

Meinung

Ich habe dieses Buch auf zwei Tage gelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte. Was fĂŒr eine Spannung! Aber Vorsicht: Wer etwas empfindlich bei Gewahltdarstellungen reagiert, sollte es lieber nicht lesen. Ich konnte mich sehr in das Buch hineinversetzen und das ist nichts fĂŒr schwache Nerven. :-) Ich war jedenfalls restlos begeistert, 5 Sterne
Inzwischen ist Moe Teratos fĂŒr mich kein „davon muss ich auch mal was lesen-Fall“ mehr. Den einen oder anderen Roman und auch zahlreiche Kurzgeschichten habe ich mir inzwischen zu GemĂŒte gefĂŒhrt. Die Autorin ist mittlerweile etwas lĂ€nger im Horror-Genre unterwegs und ihre BĂŒcher sind aus den Regalen aller geneigten Horror-Nerds nicht mehr wegzudenken.

Mit „Dort unten stirbst du!“ verlĂ€sst Moe Teratos die blutgetrĂ€nkten Zombie-Pfade und wagt einen Ausflug in die wirren SphĂ€ren des Serienkiller-Universums.

Die Sicht wechselt zwischen der des Serienkillers und der von Jana Heinkamp, die mit ihrer zynischen, von leichtem Selbsthass geprĂ€gten Art zu ĂŒberzeugen weiß. Allerdings hatte ich mir gerade von ihr etwas mehr Action und spontanen Irrsinn erhofft. Zu Beginn der LektĂŒre hatte sie durchaus den Eindruck erweckt, als wĂŒrde sie recht schnell irgendwem den Allerwertesten aufreißen.

Der Killer ist absolut gelungen. So mag ich das. Durchgeknallt, soziopathisch (mit Abstrichen) und so ziemlich zu allem bereit.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in diesem Schmöker das Blut nur so auf’s Bettzeug tropft. FĂŒr den Horror-Fan sehr cool – fĂŒr die „Mimimiii-Fraktion“: Ihr kennt das. Lasst es einfach, und niemand wird verletzt!

Das Ende hat mich ĂŒbrigens doch ĂŒberrascht, in gewissem Maße auch etwas geschockt und somit gut gerockt. Hey, das reimt sich!

Insgesamt habe ich mich prima unterhalten, bekam einen wirklich „guten“ Serienkiller prĂ€sentiert und hatte, trotz einiger Klischees, wirklich spannende Lesestunden. Moe Teratos versteht ihr Handwerk, das Ding ist gelungen.

Das Cover! Leute, habt ihr das Cover gesehen? Timo KĂŒmmel hat es entworfen – wie immer, einfach nur klasse.

Fazit:

„Dort unten stirbst du!“ von Moe Teratos hat alles, was ein guter Horror-Thriller braucht: Viel Böses, viel Blut, interessante Charaktere und etwas Ernsthaftigkeit aus dem Hintergrund.

FĂŒr Insider ist Moe Teratos bereits ein Geheimtipp. Ich wĂŒrde hier immer wieder zuschlagen.

Diese Rezension befindet sich auch auf meinem Blog : Our Favorite Books