Freitag, 16. Juni 2017

Wolfgang Hohlbein - Drachenbrüder: Der Schwur des Dschingis Khan

Rezension von Melanie zu "Drachnbrüder: Der Schwur des Dschinigs Khan" von Wolfgang Hohlbein

4 von 5 🌟 Eine Geschichte über Freundschaft, Macht und Treue

Klappentext

Timucin ist ein schwächlicher Junge mit einer großen Angst vor Hunden. Dennoch ist er als Sohn des Khans dazu bestimmt, den Clan nach dem Tod des Vaters anzuführen. Dies geschieht jedoch viel früher als erwartet. Timucin ist erst elf Jahre alt, als sein Vater verstirbt und er seinen Platz einnehmen muss. Wie kann sich der Junge gegenüber den starken Kriegern seines Stamms behaupten? Selbst unter seinen engsten Vertrauten wie Timucins bestem Freund und Schwurbruder Chuzir regen sich Neid und Untreue. Zum Glück hat er nicht nur die Unterstützung seiner schönen und klugen Verlobten Arbesa, sondern auch von Sarantuya, dem Drachen. Dieser breitet seine starken Flügel schützend über den Jungen und rettet ihn aus so manch brenzliger Situation. Dabei ist es nicht nur die Magie und Kraft des Drachen, die Timucin zum stärksten und berühmtesten Mongolenherrscher aufsteigen lässt, sondern allem voran seine Bereitschaft, auf die klugen, versöhnlichen und weisen Worte des Drachen zu hören.

Meinung

Ein Pfeil ein Schwur und Freundschaft. Als Temucin und Chuzir noch Kinder sind besiegeln sie ihre Freundschaft, indem jeder dem anderen einen Pfeil schenkt. Während Temucin einen selbst herstellt und verziert, hat Chuzir den Meister und Künstler des Stammen gebeten einen reich verzierten herzustellen. Das Unbehagen bei Temucin ist gross da sein Pfeil so einfach und schlicht ist. Allerdings als es drauf ankommt mit den Pfeilen zu schießen ist der einfache Pfeil viel effektiver als der Verzierte ist, da der Widerstand viel größer ist. Als dann Temucin von einem riesigen Hund bedroht wird, ist er nicht in der Lage einen (den) Pfeil zur Abwehr abzuschiessen. Erst ein Schuss von Chuzir bringt den Hund dazu zu flüchten.
Er wird zum Gespött seiner Sippe. Sein Vater will aber das er endlich zum Mann wird, und hat seinen Schwurbruder eingeladen um seine Tochter Arbesa mit Temucin zu verbinden.
Als er Arbesa trifft ist er zwar von iher Schönheit sehr angetan, aber sie ist anders als erwartet; frech, aufmüpfig aber auch klug, und eigentlich auch wenig angetan vom Krieg und Töten.
Wird sie ihn abhalten können ein grausamer und brutaler Herrscher zu werden, oder wird sich die Bedeutung seines Namens erfüllen?

Die Protagonisten sind alle durch die Bank weg sympathisch, am besten gefiel mir Arbesa und der Drache.

Das Cover mit dem aus Feuer bestehenden Drachen um die Schrift finde ich einfach toll.

Der Schreibstil ist irgendwie typisch für ein Buch von Wolfgang Hohlbein.

Klare Leseempfehlung!